Back in the saddle

Dieser Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten. Allerdings nur, da ich ein Produkt testen darf. Mich zwingt jedoch keiner, darüber zu berichten. Das mache ich freiwillig und ehrlich.

Nach langer Pause melde ich mich wieder zurück. Die letzten Wochen habe ich überwiegend schlafend oder liegend verbracht. Der Grund dafür war eine ziemlich lästige Infektion, das „Pfeiffersche Drüsenfieber“. Hervorgerufen wird sie durch das Epstein-Barr-Virus und man kann es nicht behandeln. Es muss also alleine ausheilen, was ein paar Wochen bis Monate dauern kann. In Westeuropa tragen etwa 95 % der Menschen das Virus in sich, sodass eine Infektion nicht selten ist. Bei Kindern wird sie allerdings häufig nicht erkannt, da sie auch sehr mild verlaufen kann. Zwar ist diese Erkrankung erst einmal nicht bedrohlich, aber bei Belastung kann es zu Schäden wie Milz- oder Leberriss kommen, da die beiden Organe ziemlich belastet sind. Alkohol in jeglicher Form war also die letzten Wochen auch ein absolutes Tabu. Außerdem kommen schmerzende Lymphknoten, Halsschmerzen, Appetitlosigkeit und extreme Müdigkeit dazu. An Sport war da nicht zu denken. Nun sind die Laborwerte aber soweit wieder im Rahmen, dass ich wieder mit dem Sport beginnen kann.

Meine erste Tour war meine Hausrunde, also um die 40 km. Die bin ich strikt nach Pulsuhr gefahren und habe bestmöglich versucht, meinen Puls unter 140 bpm zu halten (im Durchschnitt 134 bpm). Für mich ist das niedrig ;).

Blindschleiche auf dem Radweg

Dieselbe Runde bin ich einige Tage später noch mit Kai, meiner Schwester und ihrem Freund gefahren. Die beiden sind keine Rennradfahrer, daher sind wir mit 18 km/h durch die Gegend gerollt. Mein Durchschnittspuls lag bei 111 bpm, daher ein super Grundlagentraining.

Frohen Mutes plante ich eine 60 km Runde, zum Eisessen nach Duderstadt. Wieder einmal wollte ich Kai bei der Arbeit abholen und wählte, um einen schönen Rundkurs zu fahren die etwas längere Strecke über Hattorf. Bald merkte ich aber, dass ich mich zeitlich etwas verkalkuliert hatte und fuhr deutlich unentspannter als geplant. In Strohkrug war es 12.50 Uhr. Ich wollte aber um 13 Uhr in Gieboldehausen sein. Also gab ich nochmal Gas bis der Puls an der 180 kratze (im Schnitt 31km/h). Um 13.01 Uhr rollte ich in Gieboldehausen ein, allerdings ziemlich groggy.

Nach einer Pause ging es dann schön langsam weiter Richtung Duderstadt. Aufgrund der Raserei schwante mir schon Böses, da ich über 5 Wochen pausiert hatte. Bis Duderstadt rollte es ganz gut, aber dort brauchte ich die geplante Eispause.

Aufgrund einer Straßensperrung fuhren wir nicht über Hilkerode zurück, sondern über Breitenberg nach Rüdershausen. Der Weg hatte es in sich und neben einer Schotterpassage auch einige Höhenmeter in petto.

Insgesamt waren es „nur“ 342 hm auf der Strecke, aber die kamen zum Großteil zwischen Duderstadt und Rüderhausen, also auf etwa 10 km.

Blick über Rhumspringe

Oberhalb von Rüderhausen machten meine Oberschenkel dicht und so musste ich mich mit diversen Pausen nach Herzberg zurück quälen.

Optimal war diese zunächst zu schnelle und dann zu hügelige Tour für den Neueinstieg bestimmt nicht, aber ich war stolz, als ich es geschafft hatte. Auch wenn es weh tut, dass die Geschwindigkeit auf der ganzen Strecke doch wieder ganz schön niedrig ist.

Toll ist, dass ich in der nächsten Woche Post von Wobenzym bekomme. Ich darf Wobenzym Sport testen. Dies ist wohl gut geeignet beim Wiedereinstieg in den Sport und unterstützt die Regeneration mit einer Mischung aus Bromelain, Vitaminen sowie Montmorency-Sauerkirsche, Weihrauch und Kurkuma. Ich bin auf die Wirkung gespannt und werde euch berichten. Danach habe ich noch andere Nahrungsergänzungsmittel, die ich gewonnen habe (Orthomol und High 5). Diese werde ich im Anschluss ausprobieren.

4 Kommentare zu „Back in the saddle

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