Test Wobenzym sport

DIESER BEITRAG KANN SPUREN VON WERBUNG ENTHALTEN. ALLERDINGS NUR, DA ICH EIN PRODUKT TESTEN DARF. MICH ZWINGT JEDOCH KEINER, DARÜBER ZU BERICHTEN. DAS MACHE ICH FREIWILLIG UND EHRLICH.

Wie bereits im letzten Blogbeitrag angekündigt, möchte ich über meine Erfahrungen mit dem Wobenzym sport berichten. Ich darf das Produkt testen und habe dafür eine Dose mit 90 Tabletten erhalten. Täglich soll ich nun davon zwei Mal eine nehmen. Allerdings sollte man für die optimale Aufnahme darauf achten, dass man sie 30 Minuten vor oder 90 Minuten nach einer Mahlzeit zu sich nimmt. Nur so können die Wirkstoffe optimal aufgenommen werden. Morgens ist das gar kein Problem, für mich als total verfressenes Wesen abends aber schon. Da muss man sehr genau schauen, wo man das zweistündige Fastenintervall vor dem Abendessen hinlegt, wenn man abends vor dem Fernseher noch in die Fruchtgummitüte greifen möchte.

Was ist drin?

Das Ziel von Wobenzym ist, die Regeneration nach dem Sport zu verbessern. Dafür ist der Hauptwirkstoff 180 mg Bromelain (pro Tablette). Es handelt sich um ein Gemisch eiweißspaltender Enzyme aus dem Stamm der Ananas. Bromelain unterstützt die Zerkleinerung und den Abtransport schwellungsverursachender Eiweiße und wirkt daher abschwellend und schmerzlindernd. Zudem lässt es Blutergüsse deutlich schneller zurückgehen. (1)

Die 25 mg Weihrauch-Extrakt enthalten die phamakologisch wirksamen Substanzen Boswelliasäure und Tirucallsäuren.  Der Nutzen von Weihrauchextrakten wurde bislang bei rheumatischen und asthmatischen Erkrankungen klinisch untersucht, sowie in der Gastroenterologie, und Neurologie.  In manchen klinischen Studien erwiesen sich allerdings erst Dosierungen von 1200 mg Harzextrakt dreimal täglich als wirksam. (2)

Ebenfalls nicht hundertprozentig belegt ist die Wirkung von Kurkuma. 25 mg Curcumarhizom-Extrakt enthält Wobenzym. In einigen Laborversuchen konnte gezeigt werden, dass es krebshemmende Eigenschaften besitzt und Eiweißablagerungen im Gehirn unterbindet.  Zumindest in situ (im Reagenzglas) wirkt Kurkuma antientzündlich.

240 mg Kirsch-Extrakt: Laut US-Studie reduzieren sich Gicht-Attacken, wenn man zweimal täglich eine Handvoll Kirschen isst. Noch stärker war der Effekt von Kirschextrakt, hier nahm das Risiko um 45 Prozent ab.  Den Früchten werden antientzündliche und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben, die auf ihrem hohen Gehalt an dem Pflanzenfarbstoff Anthocyan beruhen sollen. Kirschen sollen außerdem die Produktion von Harnsäure hemmen. (3)

Neben diesen Wirkstoffen sind auch die „üblichen“ B-Vitamine, Biotin und Folsäure, sowie Vitamin C enthalten: Biotin, Vitamin B1 (Thiamin hydrochlorid) und B2 (Nicotinamid) sind wichtig für die meisten Stoffwechselprozesse, Vitamin B2 bewährt sich zusätzlich bei der Regeneration und soll eine antioxidative Wirkung haben(4, 5&6). Vitamin B6 (Pyridoxin hydrochlorid) übernimmt im Körper wichtige Funktionen. Hierzu gehören der Eiweißstoffwechsel und die Unterstützung des Immunsystems. Weiterhin beeinflusst Vitamin B6 die Blutgerinnung und die Funktionen des Nervensystems (7). Das als Folsäure bekannte Vitamin B9 ist an verschiedenen Wachstums- und Stoffwechselprozessen beteiligt und ein Mangel betrifft vor allem Zellen, die sich rasch teilen (z.B. Blutzellen)(8). Vitamin B12 (Cyanocobalamin) ist an der Bildung roter Blutzellen beteiligt, am Eiweißstoffwechsel, am Wachstum und der Teilung der Zellen und es erfüllt wichtige Funktionen im Nervensystem (9).
Für ein gutes Immunsystem sind auch 100 mg Ascorbinsäure (Vitamin C) zugesetzt. Dieses fördert Entgiftungsprozesse und schützt das Binde- und Stützgewebe (10).

Meine Gedanken

Zunächst möchte ich einmal sagen, dass man sich nicht auf Nahrungsergänzungsmittel verlassen sollte, sondern die Basis eine gesunde Ernährung sein sollte. Die B-Vitamine und Vitamin C stehen dem Körper bei ausgewogener Ernährung zu Verfügung.  Trotzdem schaden sie auch nicht, da der Überfluss mit dem Urin ausgeschieden wird. Und da es doch hin und wieder Tage gibt, an denen man sich nicht allzu gesund ernährt, kann es nicht schaden.

Die Wirkstoffe Bromelain, Curcumin und Kirschextrakt finde ich aber toll, da sie die Regeneration und Knochenproblematiken verbessern, sowie entzündliche Prozesse vermindern. Es sind natürliche Stoffe, die man aber in der benötigten Dosierung nur schwer über die reguläre Ernährung zu sich nehmen kann. Trotzdem werde ich nach der Wobenzym Kur weiterhin meinen Gewürzquark oder Goldene Milch trinken (beides u.a. mit Kurkuma) und wohl häufiger Ananas und Kirschen essen.

Nur der Weihrauch ist nicht nötig. 25 mg dürften keinerlei Wirkung haben und könnten daher auch guten Gewissens von der Inhaltsstoffliste gestrichen werden. Die Gesamtkombination des Präparats überzeugt mich jedoch, da alle wichtigen Stoffwechselprozesse begünstigt und Entzündungen und Schwellungen verringert werden.

Erste Erfahrungen

Seit einigen Tagen mache ich nach meinem Pfeifferschen Drüsenfieber wieder Sport. Genau dafür ist das Produkt gedacht: für sportliche Wiedereinsteiger. Die ersten Radtouren waren ganz schön anstrengend nach fünfwöchiger Pause. Auch beim Schwimmen waren die Zeiten jenseits von Gut und Böse, obwohl ich eigentlich seit Jahren dasselbe Tempo schwimme. Jetzt nehme ich seit zwei Wochen die Tabletten und bin auch relativ intensiv mit dem Sport wieder eingestiegen und mittlerweile knapp 180 km Rad gefahren, über 4 km im Meer, See und Schwimmbad geschwommen und ich muss sagen, es wird besser. Natürlich bin ich noch nicht ganz auf der Höhe, aber mit jedem Training fällt es mir wieder etwas leichter. Wie messe ich jetzt aber die Wirksamkeit von Wobenzym? Ich fürchte, das kann ich nicht. Allerdings habe ich jetzt so viel über die Wirkstoffe gelesen, dass ich glaube, dass es die Regeneration tatsächlich begünstigt und ich schneller wieder fit bin, als ohne.

(1)https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2014/06/03/bromelain-natuerlichen-wirkstoff-richtig-handhaben (2)https://www.pharmazeutische-zeitung.de/inhalt-51-2002/pharm3-51-2002/ (3)https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_ weichteilkrankheiten/article/823993/seltener-attacken-gicht-kirschen-essen.html (4)https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Biotin_15217 (5)https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/vitamin-b1-thiamin-fuer-herz-und-nerven-26582 (6)https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Nicotinamid_2035 (7)https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Pyridoxin_2026 (8)https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Folsaeure_1728 (9)https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Cyanocobalamin_50 (10)https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Ascorbinsaeure_15163

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