Neuer Rucksack, Reifen und ein Gewinn

Dieser Artikel enthält Werbung, die aber keinen finanziellen Hintergrund hat, sondern nur meine Erfahrungen wiederspiegelt.

Es gibt wieder ein paar Neuigkeiten. In letzter Zeit bin ich gelegentlich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Da ich als Lehrerin einiges mitzunehmen habe ist ein Rucksack nötig. Bisher war ich immer mit einem klassischen Daypack unterwegs, der nicht nur sehr warm am Rücken, sondern auch nicht so ganz bequem auf Dauer ist. Daher habe ich mich dafür entschieden, mir einen Radrucksack zu gönnen, der vielleicht auch eine gute Ergänzung fürs Bikepacking werden könnte. Kai hat ja den Ortlieb Commuter, der wasserdicht, für mich aber etwas zu groß ist. Kürzlich habe ich in einem Outdoorladen einen Osprey Radrucksack in der Hand gehabt und war begeistert davon, wie durchdacht diese Rucksäcke sind. Schon ein knappes Jahr später habe ich tatsächlich Nägel mit Köpfen gemacht und mir einen Osprey 25 Escapist gegönnt.

In der Größe S/M fasst dieser 23 Liter. Tolle Gimmicks sind die praktische Helmhalterung und die inkludierte Regenhülle. Gut überlegt ist die Platzierung des Schlüsselclips im kleinen Vorderfach. Hier kann der Schlüssel in eine Tasche gesteckt werden und baumelt und klimpert nicht in der Gegend herum. Rückseitig befindet sich ein Fach für eine Trinkblase, die jedoch nicht inklusive ist. Ebenfalls am Rücken findet sich eine große Klettfläche, durch die die Rückenlänge super variabel verstellen lässt. Da ich einen recht langen Rücken habe, habe ich diese fast komplett herausgezogen und der Rucksack passt super. Das Hauptfach ist im unteren Drittel durch einen Reißverschluss abgeteilt. Dadurch kann dieses als Nassfach oder ähnliches genutzt werden und der obere Teil für leichteres Gepäck. Öffnet man den Reißverschluss, hat mein ein passabel großes Hauptfach. Die Hüft- und Schultergurte sind auch mehrfach verstellbar, der Brustgurt (mit Signalpfeifchen) ist in der Höhe und Weite verstellbar, sodass auch Frau sich nichts abschnürt. Am rechten Schultergurt ist eine Tasche angenäht, die prima für ein Handy wäre, aber für meins zu klein ist. Für die Actioncam oder andere Kleinigkeiten ist sie aber prima. Ich transportiere tatsächlich darin derzeit meinen Schlüssel, da ich zum Türöffnen den Rucksack dann nicht absetzen muss.

Auch an den Hüftgurten finden sich Taschen, sodass jede Menge verstaut werden kann. An meinem Sattel habe ich ich eine Werkzeugtasche, die mein Rücklicht oft verdeckt, wenn ich mit der großen Satteltasche unterwegs bin, ist es gar nicht mehr zu sehen. Der Rucksack bietet nicht nur selbst eine Aufhängung für ein Clip-Rücklicht, sogar an der Regenhülle kann ich dieses einhängen. Mein Weg zur Arbeit ist ja nur 18 km lang, daher bin ich gespannt, wie sich der Rucksack auf weiteren Touren schlägt.

Neu sind außerdem meine Reifen. Meine Schwalbe One hatten es hinter sich, da ich vor allem den Hinterreifen durch zu viel Gebremse in einen Slick verwandelt habe. Jetzt bin ich mit dem Terra Speed von Continental unterwegs. Ich fahre ihn mit Schlauch, er ist jedoch tubeless-ready. Die schwarze Flanke des Reifens und der orangefarbene Schriftzug passen super in mein Farbkonzept. Aber das ist wohl eher für mich als Frau wichtig. Fakt ist, dass ich jetzt wieder Profil habe und er sich auch gut fährt. Ob er jetzt besser oder schlechter als der G-One ist, kann ich aber wirklich nicht sagen. Ersterer hat mich immerhin 4.600 km pannenfrei begleitet.

Gewonnen habe ich heute etwas von Sigma Sport. Was genau verrate ich aber erst, wenn es da ist. Allerdings bin ich jetzt auch im Zugzwang, dass wir im August unsere erste Bikepacking-Tour unternehmen…. Denn darüber soll ich als Gegenleistung berichten.

Heute hatten wir eine prima Tour mit meinem Freund und Musikerkollegen Stefan. Eine Runde von 42 km und rund 360 Höhenmetern. Stefan ist zwar ein paar Jährchen älter als wir, nichtsdestoweniger aber ganz schön fit. So fuhren wir in Kais Windschatten ein ganz schön zügiges Tempo von über 28 km/h, was mir bei Strava einige persönliche Rekorde und bei elf Segmenten fünf Plätze unter den Top 10 bei den Damen bescherte. Holla die Waldfee…. Wiederholungsbedarf!! Ich hoffe, dass wir meinen Lieblingssaxophonisten nicht verschreckt haben, dass er sich noch ein paar Mal auf uns einlässt.

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