Ich bin ein Roxstar!

Sängerisch bin ich wohl von nichts weiter entfernt, als Rockstar zu sein. Aber mit einer Verschmelzung von „ck“ zu „x“ trifft es jetzt zu. Ich habe vor kurzem den Sigma Rox 12.0 Sport gewonnen. Sehr, sehr cool. Eine kleine Vorgabe für den Gewinn gab es aber: ich soll über unsere Bikepacking-Tour im August berichten. Aber nichts leichter als das!

Aber nun erst einmal zum Gerät. Es kam edel verpackt in einer Schachtel, bei der man, wie durch Aufziehen eines Vorhangs den Rox enthüllt. Schnell geladen und mit dem Heimnetzwerk verbunden klickte ich mich durchs Menü und koppelte den Kleinen auch mit Strava und Komoot. Das war auf der kleinen Tastatur etwas fummelig, aber gut machbar. Ich habe ja zum Glück zierliche Finger. Ein Klick aufs Symbol, Emailadresse und Passwort eingeben – fertig. Etwas überfordert war ich mit den unterschiedlichen Sigma-Apps (Sigma Link – App fürs Smartphone, Sigma Cloud – die Cloud, also der Online-Sammelplatz der Daten (oh, oh…) und das Sigma Data Center für den PC). Bis ich geschnackelt hatte, welche für was ist, hat es ein bisschen gedauert, aber auch das Problem war selbst für mich als Frau lösbar.

Unboxing

Richtig schick finde ich die orangefarbene Hülle, für die ich mir extra noch einen feinmechanischen Torx-Schlüssel – Satz gekauft habe, da zum Lösen ein 6er-Torx benötigt wird. Einzeln waren die im Baumarkt leider nicht zu bekommen. Genial wäre es, wenn der beiliegen würde. Gerade diese kleinen Torx-Schlüssel hat – glaube ich – nicht jeder zu Hause liegen.

Gekoppelt habe ich auch meinen Garmin Brustgurt. Auch dies war absolut unproblematisch. Zwei, drei Klicks auf dem Gerät – sofort erkannt und immer wieder schnell verbunden.

Kai hat mich außerdem mit dem Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensor (R2 Duo) überrascht. Jetzt kann ich auch endlich meine Trittfrequenz überwachen und optimieren. Ich habe es geschafft, das Ganze ans Fahrrad zu basteln und auch eine Anzeige auf dem Display gehabt. Leider kommt es hier immer wieder zu Ausfällen, obwohl die Abstände von Magnet und Speichen-Nubsi (klar, das ist der Fachterminus! ) zum Sensor passen (<1 cm). Vielleicht sollte ich das Ganze anstatt mit dem Gummiband mit Kabelbindern fixieren, da im Moment noch einiges an Bewegung zu beobachten ist.

Die erste Ausfahrt führte mich testweise zur Schule. Gleich musste ich die Navigation ausprobieren. Man kann hier wählen zwischen „empfohlener“, „einfacher“ und „kurzer“ Streckenführung. Das ist eine tolle Sache! Tatsächlich hat mich der Rox etwas anders geführt als sonst, da er wohl verkehrsberuhigte Straßen bevorzugt.

Noch mit schwarzer Hülle

Leider ist das System etwas absturzgefährdet. Nicht im physikalischen Sinne, sondern im technischen. Schon häufiger wollte das Gerät nicht mehr reagieren oder zeigte mir die kalte Schulter mit einem bläulichen Bildschirm, den ich auch so schnell nicht mehr wegbekam. Und wisst ihr was? Jetzt ist es gerade so weit. Dabei wollte ich nur schauen, welches die dritte Streckenführungoption war. Schon doof irgendwie… Ich hoffe, dass ich noch ein Update finde, welches das behebt.

Jetzt nach sechs Touren, teilweise mit, teilweise ohne Navigation, aber immer mit Aufzeichnung der Strecke bin ich grundsätzlich zufrieden mit dem Gerät. Die Abstürze hielten sich zum Glück bisher in Grenzen und traten noch nie während der Fahrt auf. Drückt die Daumen, dass das auch im August auf unbekanntem Terrain funktioniert. Außerdem werde ich den Sensor noch einmal besser fixieren, dass die Ausfälle hier hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.

Puhh, jetzt habe ich ganz schön viel gemeckert. So schlimm ist es gar nicht. Eigentlich bin ich wirklich happy mit den Funktionen und Anzeigen, dem umfangreichen Kartenmaterial (kann länderbezogen kostenlos aufs Gerät geladen werden) und der Bedienbarkeit auch mit Radhandschuhen. Um den Speicher (für Karten oder Routenaufzeichnungen) zu erweitern, kann eine Mikro-SD-Karte eingesetzt werden.

Durch die Navigation in mir bekannten Gebieten bin ich schon auf einige tolle Alternativstrecken gestoßen, weshalb ich die Navigation auch zu Hause gelegentlich weiter nutzen werde. Dann komme ich hoffentlich mehr von den Straßen weg.

Nach unserer Bikepacking-Tour kann ich sicherlich auch etwas zu Akkuleistung, Zuverlässigkeit und Wahl der Streckenführung sagen.

3 Kommentare zu „Ich bin ein Roxstar!

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