WakenitzMan 2023

Oder: wenn man die Medaille gar nicht mehr ablegen will…

Ende des Jahres erzählte mir Jan von einem Langstrecken-Schwimmevent erzählt, welches vom Ratzeburger See über die Wakenitz 14 km nach Lübeck führt. Ich war sofort Feuer und Flamme, da ich ja vor einigen Jahren schon einmal bei einem 24h Schwimmen 13 km geschwommen war. Allerdings im Hallenbad… Definitiv ein Unterschied in vielerlei Hinsicht. Aber fangen wir vorne an:

Die Anmeldung war im Februar, als an Schwimmen noch nicht zu denken war. Während des Schwimmcamps im Januar hatte ich mir ja die Schulter verletzt und habe erst im Mai wieder vorsichtig mit Schwimmen angefangen. Auch wenn ich nach der Zwangspause einen kleinen Tempoverlust bemerkte, lief es ganz ok und ich kam nicht auf die Idee, die Anmeldung zu revidieren. Ähnlich wie bei den Cyclassics war die Training nicht sehr ausführlich. Gerade mal etwas über 50km war ich seit Mai geschwommen, mit sechs Kilometern als längster Distanz.

Bis ich mir die Ergebnisliste des letzten Jahres und die Zielschlusszeit mit 5:30h angeschaut hatte, war ich auch recht optimistisch. Die Ergebnisliste zeigte ganz deutlich, dass ich es dort nicht mit Hobbyathleten wie mir – sondern starken Triathleten und Leistungschwimmern zu tun hatte. Noch setzte ich aber auf die Flussströmung und hoffte auf ein paar „Normalos“, wie mich.

Am Samstag holten wir uns das Kanu von Jans Freund Stefan, transportierten das überraschend schwere Gerät nach Rothenhusen und versuchten uns ein paar Meter im Paddeln. Ohne Übung pendelten wir lustig von rechts nach links und links nach rechts und kamen nicht so recht in Fahrt. Jan wurde hier langsam nervös, da er mich ja am Folgetag mit seiner Freundin Cathrin begleiten sollte. Und das möglichst ohne mich, oder andere Schwimmer zu überfahren…

Am Sonntag den 27.08. klingelte der Wecker um 4.40 Uhr. Nach einem schnellen Frühstück trafen wir uns um 5.30 Uhr mit Cathrin an Stefans Garten und fuhren von der mit einem Auto Richtung Falkenwiese (Endpunkt des Rennens), wo wir in den Shuttlebus umstiegen. Ehrfürchtig sah ich mir die anderen Schwimmer an und konnte schon ahnen, dass ich eher hinterher schwimmen würde.

Ankunft in Rothenhusen

In Rothenhusen angekommen, kümmerte sich Jan ums das Boot, Cathrin um die Anmeldung des Boots und ich um meine Startunterlagen. Ich frohr bei etwa 13 Gard Lufttemperatur in meiner Jogginghose schon jetzt und wollte mich gar nicht wasserfertig machen. Über den Badeanzug zog ich schließlich den kurzen Neoprenanzug meiner Konkrektorin, den sie mir dankenswerter geliehen hatte. Leider war es kein Schwimmneo, so dass er hydrodynamisch nur so semioptimal war, aber bei 20 °C Wassertemperatur nach einer gewissen Zeit nötig ist. Mein Neo wäre ok gewesen, wenn ich darin nicht aufgrund der langen Ärmel immer so schnell lahme Arme bekäme.

Warten am Start

Nach einer kurzen Einweisung fiel um 8 Uhr der Startschuss und der Großteil des Feldes flog an mir nur so vorbei. Bei der Einweisung erfuhr ich, dass auch Profis dabei sind, wie die fünffache Deutsche Meisterin im Langsstreckenschwimmerin – Louisa Obermark. Auch viele andere Athleten, die laut Internet regelmäßig an Deutschen oder Landesmeisterschaften im Schwimmen und Triathlon dabei sind oder sich gar Weltmeister im Eisschwimmen nennen dürfen waren anwesend. Lediglich wenige Schwimmer blieben auf den ersten Kilometern in meiner Nähe. Um einen Tempovergleich zu haben: Während ich knapp 3 km/h schwamm, schwammen die schnellsten Schwimmer über 4 km/h. Ich ließ mich davon nicht verrückt machen und versuchte in einen gleichmäßiges Schwimmen zu kommen und das Kanu meiner Begleitung zu finden. Bis ich Sichtkontakt hatte, dauerte es auch eine Weile. Dann waren sie jedoch meistens nah bei mir, kämpften jedoch auch heute mit der Steuerung des Boots. Im Boot hatten sie warme Getränke (Brühe und Isodrink), Energyballs und Fruchtriegel, mit denen sie mich versorgten. Viel Essen nahm ich nicht zu mir und mehr als einen dreiviertel Liter auch nicht getrunken. Leider gab das GPS meiner Uhr nach 4,8 km auf, sodass ich ab dann keinerlei Orientierung hatte, wie weit es noch ist. Ich bemerkte es zunächst nicht und war mir sicher, dass ich das Ganze nicht in 5:30 h schaffe würde. Da ich mit Musik und Ohrstöpseln schwamm (Shoks OpenSwim und Bollsen Watersafe+), war eine Kommunikation mit Jan und Cathrin dazu auch schwierig. Im Nachhinein sagten sie mir, dass Kilometerangaben am Rand standen. Mir blieb in der Situation nur, mich auf mich und meine Technik und das Wasser inklusive der Fahrrinne zu konzentrieren und nicht zu sehr über die Restdistanz oder meine Zeit nachzudenken. Außerhalb der Rinne musste man sich schnell durch allerlei Pflanzen (Algen, Seerosen & Co kämpfen, was zusätzlich Kraft kostete).

Bitte lächeln!

Nach 2,5 h fingen meine Waden etwas an zu krampfen. Ich verringerte die Intensität des Beinschlags etwas und so ging es wieder. Die ersten drei Stunden kraulte ich tatsächlich durch (ich wusste nicht, dass das kann) und legte erst dann immer wieder kurze Brustschwimm-Einheiten ein. Etwa 5 km vor dem Ziel konnte man bereits die Türme der Stadt sehen und ich dachte, dass es dann nicht mehr weit sein könne. Das war jedoch ein Irrtum… Vor allem die letzten 4 km zogen sich wie Gummi. Immer wieder zogen Schwimmer an mir vorbei, jetzt jedoch nur noch die der Zweier- und Viererstaffeln, die fünfzehn bzw. dreißig Minuten nach uns gestartet waren. Nach viel wunderschönem ursprünglichem „grün“ – die Wakenitz heißt nicht umsonst auch „Amazonas des Nordens“ wurde das Ufer kurz vor Lübeck belebter. Teilweise reihte sich eine prachtvolle Villa an die andere. Wirklich genießen konnte ich die Aussicht beim Kraulen jedoch nicht.

Nach 5 h sah ich endlich die Bojen des Ziels und auf den letzten Metern war meine Playlist bei dem Song „Fighter“ von Christina Aguilera angekommen, der mich ins Ziel trug. Nach dem Anschlag an der Zieltafel hangelte ich mich etwas unbeholfen die Treppe ins Schwimmbad hinauf. Dort bekam ich meine Medaille umgehängt und stürzte mich zunächst auf das schon ziemlich leergefutterte Buffett und ergatterte noch ein halbes Käsebrötchen, Kuchen und einen Kaffee und suchte – zunächst erfolglos – meine Kanubegleiter. Mir war extrem kalt und es verlangte mich nach einem Handtuch, Dusche und trockener Kleidung. Schließlich sah ich die beiden doch, die sich nach Klamottenübergabe wieder ins Kanu setzten, um dieses zu Stefan zurückzupaddeln. Unter der heiß ersehnten – oder ersehnten heißen – Dusche sah die ich die Hinterlassenschaften des Neos auf der Haut: diverse Striemen an Brustkorb, Hals, Achsel und Schlüsselbein. Aber wie heißt es so schön: der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bezüglich des Schmerzes bin ich überrascht. Am Abend massierte mir Jan noch die Waden, Rücken und Arme, sodass ich – bis auf eine latente Müdigkeit – keinerlei Beschwerden am Folgetag hatte.

In der Gesamtwertung hat den WakenitzMan übrigens Louisa Obermark (in 3:12:32) gewonnen, gefolgt von Bettina Lange (Deutsche Meisterin im Triathlon). Erst auf Platz 3 folgt der erste Mann. Unglaublich, wir stark das Frauenfeld war!

Mich verschlug es mit 5:09 h auf den 36. von 40 Plätzen, bei den Damen auf den vorletzten Platz. Trotz meines Ehrgeizes bin ich völlig zufrieden damit und von mir selbst überrascht. Mit einem Tempo von 2:13min/100m liege ich etwas unter meinem üblichen Freiwassertempo. Im Becken bin ich deutlich schneller, aber im Freiwasser fehlen mir die Wenden, durch die ich schnell werde. Zudem war die Challenge, die 14 km zu schaffen – und das habe ich. Und vielleicht ist eine solche Distanz für viele der von mir vermissten Gelegenheitsschwimmer einfach zu groß. Für 52 Euro habe ich eine gut organisierte Veranstaltung erlebt, mit Busshuttle, Snacks und Getränke für die Kanuten, einem kostenlosen, hochwertigen Finishershirt, Badekappe, Zielverpflegung, Medaille und Urkunde. Den Ärger zweier Teilnehmer gestern über die Kosten konnte ich nicht nachempfinden! Ich werde so bald vermutlich nicht mehr teilnehmen, da ich doch sehr auf den Boden der Tatsachen geholt wurde, dass ich neben „richtigen“ Schwimmern eher eine lahme Ente bin, aber ich empfehle des Rennen auf jeden Fall ambitionierten Schwimmern weiter! Und wer weiß – vielleicht muss ich es mir irgendwann noch einmal beweisen.

Laufversuch und mit dem Rad zum Frühstück nach Braunlage

Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt weiß, dass ich aufgrund von Arthrose in den Großzehengrundgelenken im November 2018 das Laufen an den Nagel gehängt habe. Mit den Schmerzen machte es für mich einfach keinen Sinn mehr. Seit einigen Monaten bin ich jedoch wieder überwiegend schmerzfrei, weshalb ich dachte, dass ich es gerne wieder probieren würde. Keine Extreme und keine langen Strecken, das würde sicherlich nicht gut gehen, aber eine Handvoll Kilometer mal wieder laufend zurücklegen können wäre toll.

Letzte Woche bestellte ich mir neue Laufschuhe (so etwas habe ich die letzten vier Jahre ja nicht besessen) und zwar die Hoka Carbon X3. Mit ihrer Carbonsohle haben sie eine sehr hohe Steifigkeit, die meinen Zeh hoffentlich entlasten sollte. Da ich es auf ein Sonderangebot angelegt hatte sind sie leider minimal zu klein, aber blaue Zehennägel hole ich mir hoffentlich trotzdem nicht. Es dauerte fast eine Woche bis ich mich traute zu laufen. Was daran so schwierig ist? Vermutlich der Druck an mich selbst. Natürlich wäre ich enttäuscht, nach zwei Kilometern gehen zu müssen oder hatte auch Angst davor, dass die Schmerzen wiederkommen. Die Sonne lachte jedoch, der Morgen begann großartig, also schnürte ich die Schuhe und los ging´s. Ich wählte ganz optimistisch gleich eine wellige Strecke und auch wenn sich die Beine etwas schwer anfühlten lief es sich recht gut. Über den Papenberg ging es zurück nach Herzberg und einmal um den Jues und ich hatte zum Schluss tatsächlich 5,5 km auf der Uhr mit einer Pace von 6 min/km. Damit bin ich für den Start extrem zufrieden. Jetzt heißt es nur Däumchen drücken, dass es auch so bleibt….

Nachmittags ging es mit meinem neuen Kollegium nach Northeim zum Stand Up Paddeln. Unsere Schule hat reichlich Bretter und so konnten alle, die Lust darauf hatten bei super Temperaturen (warum auch immer hatte ich den langen Neo eingepackt, mich dann aber für den Badeanzug entschieden) aber kräftigem Wind eine Runde auf dem Kiessee paddeln.

Nach den beiden Sporteinheiten wachte ich heute Morgen mit leichtem wohligem Muskelkater auf, der aber nach dem ersten Frühstück gleich vertrieben werden sollte. Mein Pannenretter Stefan aus Hamburg (Cyclassics) hatte mich zusammen mit seiner Frau Inken auf einen Kaffee in ihr gemeinsames Ferienhaus (ein wunderschönes Blockhaus) in Braunlage eingeladen. Da ich ihm sowieso etwas schuldig war, bot ich an, zum Frühstück vorbeizukommen und Brötchen mitzubringen.

Um 7.30 Uhr ging es los. Leider hatte ich auf den ersten Kilometern bis zur Odertalsperre mit kräftigem Gegenwind zu tun. Ab dem Anstieg Höhe Rinderstall wurde es aber besser, trotzdem brauchte ich für die ersten 15 km länger als geplant. der lange Anstieg zog sich quälend lang und ich hatte das Gefühl kaum vom Fleck zu kommen. Kurz vor dem Ende kam mir ein Radfahrer entgegen, der mir schwer bekannt vorkam. Kai war eine ähnliche Runde anders herum gefahren und begleitete mich noch die letzten Meter bis zur Bergkuppe. Den Rest schaffte ich gut alleine und stand um 8.58 Uhr beim Bäcker. Die avisierten 9 Uhr schaffte ich nicht ganz pünktlich, aber wir hatten ja auch AB 9 Uhr vereinbart. Ich wählte den Bäcker mit der längsten Schlange (was eine gute Entscheidung war) und fuhr die letzten Meter bis zum Feriendomizil in der Nähe des Bodefalls. Dort erwarteten mich die beiden schon winkend und sehr herzlich und hatten ein tolles Frühstück aufgefahren. Ich verbrachte dort ein paar schöne Stunden und durfte mich noch ins Gästebuch eintragen und das Blockhaus besichtigen, was die beiden zum Großteil selbst errichtet hatten. Sicherlich sehen wir uns mal wieder. Sei es in Hamburg, Herzberg oder Braunlage.

Schließlich musste ich mich aber doch loseisen und setzte meine Tour in Richtung Oderteich fort. Nach dem Anstieg dort hoch war das Schlimmste an Höhenmetern geschafft. Der Sonnenberg hatte nun keinen großen Schrecken mehr. Kurz vor der Kuppe des Sonnenbergs hatte ich zwei Rennradfahrer im Nacken, die ich bis zum Ortsausgang St. Andreasberg leider wieder verloren hatte. Bergab kann ich… Trotzdem wäre etwas Begleitung nett gewesen, denn im Siebertal traf ich wider erwarten leider wieder auf Gegenwind. Trotzdem lief es ganz gut und ich entschied mich, nach einem kurzen Stop zu Hause noch nach Hattorf zum Flugplatzfest weiterzufahren um dort noch einen Crêpe zu essen und den Kunstfliegern zuzuschauen. So kam ich auf 77 km mit 850 hm (komoot hatte etwas mehr berechnet). Eine tolle spätsommerliche Tour mit netten Begegnungen. Ich habe sie sehr genossen und freue mich, dass das Bergfahren immer besser klappt. 🙂

Keine Macht dem Riegel

Selbstgemachte Energy-Balls oder Energie-Kugeln

Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Ich wollte mich auch zu keinem Artikel à la „Radfahren trotz Corona“ hinreißen lassen, da ich das Thema so ernst es auch ist – langsam nicht mehr hören und lesen kann.

Während einer meiner letzten Radtouren habe ich meine letzten Energie- bzw. Proteinriegel aufgebraucht. Diese hatte ich gewonnen und lange von davon gezehrt. Nun waren sie aber aufgegessen und neue Riegel für lange Radfahrten sollten wieder gekauft werden. Proteinriegel während der Fahrt sind für mich nicht so sinnvoll, da ich eher die Energie brauche. Also orientierte sich meine Suche eher in die Richtung Energieriegel und ich las diverse Tests und stellte fest, dass alle diese Riegel – oh Wunder – Kalorienbomben sind teilweise schwer im Magen liegen, Magenkrämpfe machen, zu groß oder zäh sind oder einfach nicht so doll schmecken. Viel schlimmer ist aber, dass man bei Energieriegeln im Schnitt 1€ pro Riegel bezahlt. Das läppert sich ganz schön, wenn man häufiger unterwegs ist. Schon vor längerer Zeit hatte ich etwas von Energy Balls oder zu deutsch Energie Kugeln gehört, mich aber noch nicht näher damit beschäftigt. Ich gebe zu, manchmal bin ich ein Geizknochen. Daher recherchierte ich weiter und fand viele Rezepte zu den Kugeln. Eins wurde auch sofort ausprobiert gefunden habe ich es unter https://www.minamade.com/3-gesunde-rezepte-energy-balls-energieriegel-selber-machen/. Die sind wirklich schnell gemacht und super lecker.

Pecan Pie

  • 140 g Datteln, zuvor in Wasser eingeweicht
  • 65 g Pekannüsse
  • 65 g Mandeln
  • 1/2-1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz (optional)

Die Zutaten werden einfach im Mixer geschreddert und zu Kugeln geformt. Ich habe eine großzügige Prise Salz genommen, da ich einen ungeheuren Salzbedarf beim Sportbedarf habe.

Pecan Pie

Heute habe ich Kugeln mit getrockneten Aprikosen, Haselnüssen und Pekannüssen, sowie Kakaopulver gemacht. Geschmacklich sind die nicht ganz so überzeugend, da etwas langweilig. Aber ich werde fleißig weiter probieren. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Alle Nüsse oder Mandeln und getrockneten Früchte (mit Restfeuchte) sind möglich. Außerdem kann man sie verfeinern mit Gewürzen, Kokosraspeln, Kakaonibs oder – pulver und so weiter.

Aprikose-Haselnuss

Alle Nüsse und Mandeln sättigen recht gut durch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die auch prima für das Herz-Kreislauf-System sind.

Mandeln liefern zudem Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kupfer sowie große Mengen der Vitamine B und E.

Haselnüsse sind reich an B-Vitaminen (B1, B2, B3, B6, B9), Kalzium, Kalium, Magnesium und Spurenelementen wie Zink und Kupfer.

Walnüsse liefern das Vitamin B6 und Zink.

Pekannüsse warten mit den Mineralstoffe Magnesium, Eisen, Kalium, Phosphor und Kalzium auf und sind reich an Proteinen, B-Vitaminen und Vitamin A. Zudem enthalten sie Selen.

Die Trockenfrüchte liefern die schnell verfügbare Energie, da sie viel Zucker enthalten. Dieser lässt den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen, sodass man nicht in das klassische Traubenzucker-Loch fällt. Außerdem liefern die Früchte auch weitere Nährstoffe, die unterstützen. In getrockneten Aprikosen steckt zum Beispiel viel Eisen, in Feigen Kalzium. Datteln liefern Eisen und jede Menge Kalium, und auch Magnesium und Kalzium sowie die Aminosäure Tryptophan. Da Vitamin C sehr empfindlich ist, wird dieses allerdings beim Trocknen zum Großteil zerstört.

Auch Kokosflocken, Cranberrys und Rohkakao enthalten wichtige Nährstoffe. Ich freue mich schon auf die nächsten Mixer-Experimente und werde euch berichten und meine Lieblingsrezepte vorstellen!

Mein bisheriges Fazit ist, dass ich in nächster Zeit sicherlich keine Riegel mehr kaufen werde. Die Kugeln haben ein tolles handliches Format („klein und rund, mit einem Haps sind sie im Mund“) und ich habe sie in einer kleinen Kunststoffbox dabei. Neben einigem an Geld spare ich also auch noch eine Menge Kunststoffmüll.

Keep on rollin‘!

Riegel vs. Energie-Kugeln